Mauer Schloss Kromsdorf
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Schloss Kromsdorf

 

 

Das malerische Renaissanceschloss liegt in unmittelbarer Nähe zur Stadt Weimar. Der angrenzende, 1660 von Johann Theodor Mortaigne angelegte, Schlossgarten ist in seiner Gestaltung nördlich der Alpen einmalig.

 

Die Mauer des quadratischen Parks enthält Nischen mit 62 Sandsteinbüsten, die vom 16. bis ins 19. Jh. angefertigt wurden. Sie stellen neben Kaisern, Königen und Fürsten der Neuzeit wie Karl V. oder Ludwig XIV., auch Figuren der Antike dar.

  Schloss Kromsdorf

 

Büstensammlung im Park Schloss Kromsdorf

 

Nachdem das Schloss 1806 von den Franzosen nach der Schlacht von Jena und Auerstedt zerstört und ausgeraubt wurde, nahm sich erst Großherzog Karl Friedrich von Sachsen-Weimar um 1830 des Schlosses an. Seine Frau, die Großherzogin Maria Pawlowna, verlebte hier schöne Stunden. Ihrem Engagement ist der Promenadenweg zwischen den Schlössern Tiefurt und Kromsdorf zu verdanken.

Um 1905 ließ der neue Besitzer Freiherr von Conta eine Kutscherremise nebst Pferdestall errichten, in der sich heute die Kreisbibliothek befindet.


Im 2. Weltkrieg wurde das Schloss von amerikanischen Truppen besetzt und von Flüchtlingsfamilien bewohnt.

 

Das Schloss befindet sich heute im Besitz der Gemeinde und entwickelte sich in den vergangenen Jahren unter dem Engagement des Fördervereins zu einem attraktiven Begegnungs- und Kulturzentrum für den Raum Weimar.

 

Schloss Kromsdorf

Weimarische Straße 36b

99441 Kromsdorf

Tel.: 03643 421814
www.kromsdorf-denstedt.de

 

Familientag Schloss Kromsdorf

 
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