Streckenbeschreibung
Der Weg führt in nördlicher Richtung aus Closewitz hinaus nach Altengönna. Auf der Anhöhe des Dornberges hatte Napoleon im Oktober 1806 zeitweise seinen Befehlsstand, hier hielt er auch die "Alte Garde" in Reserve. Ein Gedenkstein erinnert daran.
Kurz vor Altengönna biegt der Weg in westlicher Richtung nach Krippendorf ab. Der Wanderer durchschreitet Krippendorf in nördlicher Richtung und findet am Dorfrand, die Gedenksteine für "Marschall Soult" und das "Detachement Kollin". Die Steine stehen in unmittelbarer Nähe der restaurierten "Bockwindmühle", die während der Schlacht als Orientierungspunkt galt.
Der Weg führt in westlicher Richtung auf Vierzehnheiligen zu und berührt das "Denkmal für den Major Eberhardt" und den Gedenkstein "Generalleutnant Grawert". Vor der Dorfkirche in Vierzehnheiligen steht das Hauptdenkmal für die in der Schlacht von 1806 gefallenen preußischen und sächsischen Soldaten (der "Zwilling" dieses Denkmals ist in Hassenhausen errichtet worden).
Fürst von Hohenlohe
Friedrich Ludwig Fürst von Hohenlohe-Ingelfingen (1746 - 1818) war seit dem Siebenjährigen Krieg in Militärdiensten und wurde 1786 Generalmajor. Er nahm an den Feldzügen gegen die französischen Revolutionsarmeen teil und stieg 1802 zum Befehlshaber des Neutralitätskordons an der Ems auf.
1806 wurde er Kommandeur des rechten preußischen Flügels. Nach der Niederlage bei Saalfeld sammelte Hohenlohe seine Truppen bei Jena und nahm an der Schlacht teil. Nach Jena/Auerstedt führte Hohenlohe die geschlagenen preußischen Resttruppen über Magdeburg in Richtung Stettin. Bei Prenzlau kapitulierte er vor den Franzosen. Er nahm dafür alle Verantwortung auf sich und ging als Kriegsgefangener nach Frankreich. 1808 kehrte Hohenlohe zurück und lebte bis zu seinem Tode 1818 zurückgezogen auf Schloss Slowenzik.
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