Streckenbeschreibung Marschall-Davout-Weg
Im Kurpark von Bad Sulza beginnt die "Weinstraße". Dort nimmt auch der Marschall-DAVOUT-Weg seinen Anfang. Hinter dem Freibad steigt der Weg serpentinenartig an und erreicht durch ein Waldgebiet die "Sonnenburg".
Über einen leichten Abstieg geht es nach Rehehausen - dem Ort der Puppenspieler - und über eine Anhöhe mit dem "Sühnekreuz" nach Taugwitz. Rechter Hand des "Sühnekreuzes" verläuft ein Bach, dem der Weg durch ein Wasserschutzgebiet bis zum Denkmal des "Herzogs von BRAUNSCHWEIG" folgt.
Vom Denkmal aus geht es weiter, hinein nach Hassenhausen. Um das Zwillingsdenkmal (Pendant zum Denkmal in Vierzehnheiligen) zur Erinnerung an die 1806, aber auch in späteren Kriegen Gefallenen zu besichtigen. Im ehemaligen Pfarrhaus von Hassenhausen ist eine "Gedenkstätte 1806" eingerichtet worden. Zwei Kanonenkugeln aus der Oktoberschlacht von 1806 können an einem Haus am Ortseingang bewundert werden.
Marschall Davout
Nicolas Louis Davout, Fürst von Eckmühl (1770 - 1832), wurde zum Herzog von Auerstedt ernannt. Geboren wurde er in Annoux in einer alten französischen Offiziersfamilie. 1780 besuchte er als Kadett die Offiziersschule in Brienne - er war Mitschüler Napoleons - und nahm später an den Feldzügen in den Niederlanden, Deutschland, Italien und Ägypten teil.
1800 wurde er Oberbefehlshaber der Kavallerie in Italien. Seit 1804 war er Marschall von Frankreich und schlug am 14. Oktober 1806 bei Hassenhausen die preußische Hauptarmee. 1809 besaß Davout wesentlichen Anteil an der Zerschlagung der österreichischen Armee bei Eggmühl und Wagram.
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