
Streckenbeschreibung Herzog von Braunschweig-Weg |
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Vom ehemaligen Rittergut in Auerstedt, in dem sich am 13./14.Oktober 1806 das preußische Hauptquartier befand, verläuft der Wanderweg am Bahnhof entlang und führt - leicht ansteigend - zur "Bettelfrau". Unterhalb des Volksberges zweigt der Weg rechts ab und erreicht auf einer Anhöhe die Wegkreuzung, in deren Nähe die Wüstung "Damsla" liegt. Hier gestattet der Herzog-von-BRAUNSCHWEIG-Weg einen Rundblick über das historische Schlachtfeld zwischen Auerstedt und Hassenhausen.
Linksseitig führt ein Abzweig nach Gernstedt - geradeaus gelangt der Wanderer auf der alten Poststraße nach Rehehausen und in Richtung Taugwitz zum Denkmal "Herzog von Braunschweig", jener Stelle, an der der preußische Oberbefehlshaber tödlich verwundet wurde. Der Weg verläuft durch einen Weinberg und erreicht den "Emsenteich" sowie die "Emsenmühle" am Stadtrand von Bad Sulza.
Auf dem Rückweg nach Auerstedt folgt der Wanderer einfach dem Lauf des Emsenbaches. Das Dorf Auerstedt selbst wird über die Bundesstraße 87, Abzweig Bad Sulza oder über die Straße von Weimar nach Eckartsberga, Abzweig Rannstedt erreicht. Auerstedt ist an das öffentliche Bus-Verkehrsnetz und an die Deutsche Bahn angeschlossen. Im Ort bestehen ausreichend Parkmöglichkeiten. |
Herzog von Braunschweig |
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Karl Wilhelm Ferdinand Herzog von Braunschweig und Lüneburg (1735-1806), geboren in Wolfenbüttel, war Preußischer Generalfeldmarschall.
Als Befehlshaber der braunschweigschen Truppen nahm er am Siebenjährigen Krieg teil. Er ernannte Lessing zum Bibliothekar in Wolfenbüttel. Von 1780 an war er regierender Herzog von Braunschweig und wurde 1773 zum preußischen General ernannt. Seit 1792 führte er als Oberbefehlshaber die Koalitionstruppen gegen Frankreich, kassierte aber eine Niederlage in der Schlacht von Valmy. 1794 legte der Herzog den Oberbefehl nieder.
Im Jahre 1806 wurde er erneut zum Oberbefehlshaber der preußisch-sächsischen Truppen ernannt. Er befehligte im Oktober 1806 die preußische Hauptarmee. In der Schlacht bei Auerstedt / Hassenhausen wurde der Herzog tödlich verwundet. In Otfensen ist er im November 1806 gestorben. |


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